Über das Verfassungsreferendum in Italien.

Die 1948 in Kraft getretene italienische Verfassung enthält viele Elemente eines historischen Kompromisses, den die antifaschistischen Kräfte, basierend auf der Partisanenbewegung, nach der Niederschlagung des Faschismus gewissen Teilen der Reaktion aufzwingen konnten. Doch Kompromisse sind nicht in Stein gemeisselt. Die politische Lage auf der Welt und in Italien veränderte sich und die offene Reaktion setzte immer wieder zum Angriff auf die antifaschistischen Elemente in der italienischen Verfassung an.

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Italienische Partisaninnen beim siegreichen Einzug in eine von den Faschisten zurückeroberte Stadt.

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About the referendum on the reform of the constitution in Italy

In the referendum on the constitution, which was founded in 1948 an which includes many elements of a historical compromise, which the antifascist forces, based on the movements of the partisans after the smash of fascism, were able to force on the reaction. But compromises are nothing to holden forever. The political situation of the world and italy is changeing and the open reaction is making again and again attacks on the antifascist elements in the italian constitauion.

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Declaration of the editors of the Rot Front [Austria] and Klassenstandpunkt [Germany] on the occasion of International Women’s Day on March 8 2016.

Proletarians of all countries unite!

Declaration of the editors of the Rot Front [Austria] and Klassenstandpunkt [Germany] on the occasion of International Women’s Day on March 8 2016.

Develop the class conscious women’s movement as mighty driving force for the socialist and new democratic revolution by means of people’s war!

“Women hold up half they sky, and they will conquer it!” (Mao Zedong)

Proletarias

With the sharpening of the principal contradiction globally, that between imperialism and the oppressed peoples and nations, the contradiction in which women find themselves in relation to patriarchy and imperialism is also sharpening. Driven by the global storms of mass movements and above all by the ongoing people’s wars, which make up the strategic axis of the world revolution, the global imperialist system is showing ever more clearly its rotten essence, which represents reaction all along the line and constitutes the main enemy with which the global movement for women’s emancipation is confronted.

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Διακήρυξη της συντακτικής επιτροπής της “Κολεκτίβας Κόκκινο Μέτωπο (Rot Front)” (Αυστρία) και της συντακτικής επιτροπής της “Ταξικής Τοποθέτησης (Klassenstandpunkt)” (Γερμανία) για την Παγκόσμια Ημέρα της Γυναίκας στις 8 Μάρτη 2016.

Προλετάριοι όλου το κόσμου ενωθείτε!

Διακήρυξη της συντακτικής επιτροπής της “Κολεκτίβας Κόκκινο Μέτωπο (Rot Front)” (Αυστρία) και της συντακτικής επιτροπής της “Ταξικής Τοποθέτησης (Klassenstandpunkt)” (Γερμανία) για την Παγκόσμια Ημέρα της Γυναίκας στις 8 Μάρτη 2016.

Αναπτύξτε γυναικείο κίνημα με ταξική συνείδηση ως ισχυρή κινητήρια δύναμη για τη σοσιαλιστική και νεοδημοκρατική επανάσταση μέσω του λαϊκού πολέμου!

“Οι γυναίκες είναι το μισό του ουρανού και πρέπει να το κατακτήσουν!” (Μάο Τσε Τούνγκ)

Proletarias

Με την όξυνση της κύριας παγκόσμιας αντίθεσης ανάμεσα στον ιμπεριαλισμό και τους καταπιεσμένους λαούς και έθνη οξύνεται όλο και περισσότερο η αντίθεση στην οποία βρίσκονται οι γυναίκες απέναντι στο πατριαρχικό σύστημα και τον ιμπεριαλισμό. Το παγκόσμιο σύστημα του ιμπεριαλισμού προωθούμενο από την παγκόσμια έφοδο των μαζικών κινημάτων και πάνω απ’ όλα των λαϊκών πολέμων που διεξάγονται – οι οποίοι διαμορφώνουν τους στρατηγικούς άξονες της παγκόσμιας επανάστασης – δείχνει όλο και πιο ανοιχτά τη σάπια του υπόσταση, που σημαίνει “αντίδραση σε όλη τη γραμμή” και στέκεται ως κύριος εχθρός απέναντι στο παγκόσμιο κίνημα για την απελευθέρωση της γυναίκας.

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Gemeinsame Erklärung zum 8. März 2016: Entwickelt die klassenbewusste Frauenbewegung als mächtige Triebkraft für die sozialistische und neu-demokratische Revolution durch den Volkskrieg!

Erklärung der Redaktionen von “Rot Front” [Österreich] und “Klassenstandpunkt” [Deutschland] anlässlich des internationalen Frauentages am 8.März 2016. Wir begerüßen auf Grundlage des Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, die internationale kommunistische Bewegung, die Seite an Seite mit uns für die Durchsetzung der roten Linie in der Frauenfrage kämpft und rufen dazu auf, dem 8. März 2016, inspiriert von nachstehendem Dokument, einen kämpferischen und würdigen Ausdruck zu verleihen.  (Red. RF)

GPKR

Entwickelt die klassenbewusste Frauenbewegung als mächtige Triebkraft für die sozialistische und neu-demokratische Revolution durch den Volkskrieg!

„Die Frauen tragen die Hälfte des Himmels, und sie werden sie erobern!“ (Mao Zedong)

Mit der Verschärfung des weltweiten Hauptwiderspruches, der zwischen Imperialismus und unterdrückte Völker und Nationen, verschärft sich auch zunehmend der Widerspruch in dem sich die Frauen zum Patriarchat und zum Imperialismus befinden. Vorangetrieben durch die weltweiten Stürme der Massenbewegungen und vor allem durch die Volkskriege die geführt werden, welche die strategischen Achsen der Weltrevolution bilden, zeigt das imperialistische Weltsystem immer offener sein faulendes Wesen, das Reaktion auf ganzer Linie bedeutet und der weltweiten Bewegung um Frauenemanzipation als Hauptfeind gegenübersteht.

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Auf eigene Art zu kämpfen lernen!

Das vergangene Jahr brachte eine weitere Verschärfung der grundlegenden Widersprüche mlmdes Imperialismus mit sich – weltweit ebenso wie in Europa (1). Diese Verschärfung und Zuspitzung ist in der Weltanschauung des Proletariats, dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, für die revolutionären Kräfte und die kommunistischen Avantgarden gut und nicht schlecht, denn sie verbessert die Ausgangsbedingungen, um in der Arbeit für die proletarische Weltrevolution und der in deren Dienst stehenden Revolution im eigenen Land Sprünge zu erzielen und Erfolge zu festigen. Die Lage ist daher von dieser Seite betrachtet ausgezeichnet, womit jedem Defätismus und jedem Katzenjammer, wie er in „linken Szenen“ so oft zur Mode gehört, durch die Realität eine klare Abfuhr erteilt wird.

Die Zuspitzung der objektiven, drei großen Widersprüche führt aber nicht direkt zur Revolution, führt auch nicht direkt zum Zusammenbruch des Imperialismus, trotz all seiner Krisenhaftigkeit. Um den Imperialismus zu zerschlagen braucht es nach der marxistischen Ideologie Führung, d.h. einen Generalstab der Armee des Proletariats. Es braucht Heerführer, und es ist dabei nicht gleichgültig, auf welchem ideologischen Boden sich diese Heerführer befinden, d.h. was deren leitender Gedanke ist und was sie als einzigen Befehl anerkennen. Der Imperialismus wird nicht von selbst zusammenbrechen, sondern muss zerschlagen werden. Das ist der Punkt. Deshalb brauchen wir Führung, deshalb braucht das Proletariat eine Partei, eine Armee und eine Einheitsfront. Das ist auch die Frage, innerhalb derer es zu einer ungleichmäßigen Entwicklung kommt: denn obwohl sich die objektiven Verhältnisse so sehr zu unseren Gunsten entwickeln, hinken auf der anderen Seite die revolutionären und kommunistischen Kräfte oftmals nach. Weshalb? Weil sie es in vielen Fällen bisher nicht vermochten, eine korrekte Führung zu entwickeln. Weil der Maoismus als Ideologie in vielen Fällen revolutionärer Kräfte noch nicht durchgesetzt ist, und dort wo er schon allgemein anerkannt ist, bestehen oft noch große Probleme in der Entwicklung eines tiefgehenden Verständnisses dieser wissenschaftlichen Ideologie und damit einhergehend der Nutzung der objektiv guten Voraussetzungen.

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Zu einigen historischen Wurzeln des Proletarischen Feminismus in Österreich.

– Im September 2015 veröffentlichtes Vorwort zur Neuherausgabe (Reprint) der Zeitschrift “Die Arbeiterin”, einer unter Führung der KPÖ erschienenen Frauenzeitung.

Die hier vorliegende Neuherausgabe der Monatsschrift „Die Arbeiterin – Organ für dieProletarischer-Feminismus Interessen der werktätigen Frauen in Österreich“ im Sammelband, soll der Traditionsbildung und historischen Untersuchung der proletarischen Frauenbewegung, also unerlässlichen Voraussetzungen des politischen und ideologischen Aufbaus derselben, heute in Österreich dienen. Die hier gesammelten Ausgaben ziehen sich über eine Zeitspanne von 4 Jahren (Oktober 1928 bis Juli 1931), was jedoch nicht alle Ausgaben „Der Arbeiterin“ beinhaltet, sondern nur jene die unseren Recherchen nach noch erhältlich sind. Irren wir, würden wir uns sehr über Informationen zum Zugang der uns nicht bekannten Ausgaben der Monatsschrift freuen.

„Die Arbeiterin“, vormals benannt mit dem Untertitel „Organ der Zentralstelle für Frauenpropaganda der KPÖ“ war das führende Organ für die Mobilisierung, Politisierung und Organisierung der Frauen gegen Faschismus und Reaktion, für die proletarische Revolution und den Kommunismus. „Die Arbeiterin“ ist somit ein Teil der Anwendung des Prinzips des Leninismus „Der Erfolg der Revolution hängt davon ab, in welchem Grad sich die Frauen beteiligen“ (Lenin), und als solches auch zu verstehen. Die Einstellung der kommunistischen Monatsschrift im Juli1931 liegt unserer Vermutung nach in den Umständen der damaligen Kampfbedingungen begründet, in der Offensive des Austro-, Nazi- und Sozialfaschismus. Unserer Kenntnis nach erschienen nach der Einstellung „Der Arbeiterin“ noch unterschiedliche revolutionäre Frauenzeitschriften und –Blätter durch die Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ), doch allesamt in der Illegalität und keine davon mit einer hohen Kontinuität, was wiederum den Umständen durch die antikommunistische Offensive der Bourgeoisie, und möglicherweise einzelnen Mängeln in der Arbeit der KommunistInnen, geschuldet war. Trotz ihrer relativ kurzen Erscheinungsperiode ist „Die Arbeiterin“ ein Lehrstück für alle Genossinnen sowie Genossen, die heute die Frauen im Kampf gegen Imperialismus und Patriarchat führen wollen. Es ist eine der wenigen kommunistischen Frauenzeitschriften, die die proletarische Frauenbewegung in Österreich historisch bisher hervorgebracht hat, und nicht nur ihrem Inhalt, sondern auch der Form nach ein wirklich gutes Diskussions- und Studienmaterial für die heutigen AktivistInnen und KommunistInnen im Aufbau eines Massenorgans für die proletarisch-feministische Bewegung. Von großer Bedeutung ist in „Der Arbeiterin“ auch der Kampf der Frauen gegen Austro-, Nazi- und Sozialfaschismus, der von den KommunistInnen geführt wurde und in dieser Zeitschrift gut nachvollziehbar ist – ein Kampf der gegen den politischen Überbau des Imperialismus, den Faschismus, gerichtet ist, der in seiner konkreten Ausprägung jedoch verschiedene Formen annimmt. „Die Arbeiterin“ stellte bereits 1930 fest, dass der politische Überbau kein bürgerlich-demokratischer, sondern ein faschistischer ist: „In Österreich hat die Bourgeoisie durch die Annahme der faschistischen Verfassung die erste und entscheidendste Etappe zur faschistischen Diktatur zurückgelegt“, worauf sie die Forderung „Gegen die faschistische Schober-Regierung!“ erhebt. Der Faschismus, der politische Überbau des Imperialismus, hat heute seinen allgemeinen Charakter nicht verändert, doch seine Formen und Methoden sind heute teilweise deutlich andere. Speziell der hartnäckige Kampf gegen den Sozialfaschismus der SDAP (Sozialdemokratischen Arbeiter Partei), welche als führende Kraft die Revolution in Österreich verhindert hat, zeigt die Notwendigkeit des Kampfes gegen den Revisionismus und alle Verräter in der heutigen Frauenbewegung. Schon 1930 wurde von den KommunistInnen in „Der Arbeiterin“ publiziert: „Die Sozialdemokratie ist eine staatserhaltende Partei geworden, eine Partei der Bourgeoisie. Sie ist keine revolutionäre Partei mehr, sie ist keine reformistische Partei mehr, sie ist eine – sozialfaschistische Partei geworden.“ [„Die Arbeiterin“, April/Mai 1930] So wichtig und richtig es damals war, dass die KommunistInnen die Sozialdemokratie als Kraft innerhalb der Arbeiterbewegung als einen Hauptfeind bekämpfen, so wichtig und notwendig ist es heute die neuen Kräfte der Bourgeoisie innerhalb der Frauenbewegung anzugreifen und zu bekämpfen.

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